aber heute schon, denn ich freue mich wahnsinnig über die Befreiung von Ingrid Betancourt!
Ich schreibe ja sonst nicht über das Weltgeschehen,
Veröffentlicht 3 Juli 2008 Allgemein 1 Kommentardas Leben hier zu genießen, dass ich gar nicht mehr zum Schreiben komme.
Bald wieder mehr an dieser Stelle.
wie lange es dauert, bis ich mich hier wieder normal fühle.
Unbeobachtet. Unbelauscht.
Aus der Garage fahren, ohne die Einfahrt vorher nach Schrauben abzusuchen.
Wie wahrscheinlich ist es eigentlich, sich eine Schraube einzufahren?
Mein Bruder hatte letztes Jahr eine im Reifen, mein Vater letzten Dienstag (Abschiedsgeschenk?). Wir ja auch - abgesehen von den aufgestochenen Reifen.
Ach. Ich sitze auf der Terrasse mit einem Glas Weißwein, höre den Vögeln zu und bin einfach nur glücklich.
Und irgendwann schreibe ich mal einen Krimi über das alles - denn das Material, das uns hier frei Haus geliefert wurde, sollte nicht ungenutzt verkommen…..
da hat man seit vier Jahren dieses tolle (neue) Auto und ist voll des Lobes und der Begeisterung.
Und dann produziert dieses Auto innerhalb einer Woche Reparaturkosten von 900 €.
Einfach mal so.
Jetzt mag ich es nicht mehr so gerne wie vor einer Woche…..
(das arme Kind hat eine Darmgrippe - mit allem drum und dran, oben und unten, der Bettwäschevorrat war dann irgendwann aufgebraucht, die Waschmaschine läuft nonstop, der Trockner glüht….)
dass sich wieder meine beliebten “Verleser” einstellen.
Eben las ich eine Überschrift zum Thema “Alterssteinzeit” - und fragte mich, was das! denn nun wieder heissen soll.
Und dann, dass ein Ehebrecher vor Gericht stünde - (Hä? Ist das STRAFBAR??). War natürlich ein Einbrecher.
Wir erholen uns jetzt mal alle und machen gaaaaaaanz langsam…
…armes Mäuschen.
Aber immerhin haben die Katzen es ihr dann noch schön gemacht.
Natürlich der netten Dame aus Berlin gewidmet……aber dichten kann ich leider nicht!
bei einer Kindergartenfreundin und deren lustiger Mami ging heute gründlich daneben.
Erst spielten die beiden ganz schön zusammen (wobei die Th. zwei Jahre älter ist als Teresa…), dann gab es irgendein Mißverständnis wegen einer Knetfigur und die Dinge nahmen ihren Lauf.
Das Gastgeberkind wurde böse und machte eine Knet-Schlange von Teresa kaputt, weil aus dieser Knete ursprünglich die Haare ihrer Puppe gewesen waren.
Teresa ging traurig davon.
Die Mutter von Th. versuchte die Situation zu klären und verlangte von ihrer Tochter, sich zu entschuldigen. Das wollte die aber nicht und wurde immer wütender.
Ich ging zu Teresa, erklärte, warum die Th. sich so aufgeregt hatte, Teresa ging und entschuldigte sich für die Sache mit den Knete-Haaren.
Das andere Kind, bockig, sagte trotz wiederholter Aufforderung ihrer Mutter nichts.
Mutter wurde strenger, Kind bockiger, Teresa brachte Sachen aus dem Kinderzimmer an:”Ich will die Th. ein bisschen aufmuntern!”
“Das ist egal”, fauchte die Th., “ich bin immer so!”
Weitere Eskalation, ich wollte gerne, dass Mutter und Tochter das unter sich ausmachen und wollte auch meine Maus davor bewahren, sich ständig eine Abfuhr einzuhandeln. Ansonsten zwang ich mich dazu, mich nicht einzumischen.
Schließlich ging es darum, dass Th. sich von uns verabschieden sollte, was sie natürlich auch nicht wollte.
“Ich muss jetzt leider gehen”, sagte Teresa zu ihr.
“Mir egal”, bekam sie zur Antwort und allmählich gingen auch Teresas Mundwinkel nach unten.
Am Schluß bekam sie noch einen Tritt ab, der aber eigentlich der Mama gegolten hatt.
Weia.
Wir flüchteten und überliessen Mutter und Tochter einer recht lautstarken Diskussion.
Teresa war ein bisschen erschüttert und mir brach fast das Herz, denn sie hatte sich so gefreut und wirklich tapfer versucht, die Stimmung wieder zu heben.
So gingen wir etwas bedripst nach Hause.
Dort angekommen, stand 10 Minuten später die Th. mit ihrer Mama vor der Tür. Th. wollte sich entschuldigen und das tat sie auch.
“Ach, ist schon gut”, sagte mein Kind, aber ihr war anzusehen, wie sehr sie sich freute und erleichtert war.
Kleine Mädchen, große Gesten. Erleichterte Mamas….
So einen heftigen Hagel habe ich noch nie erlebt.
Es klang, als würde jemand mit Schrot auf das Haus schießen!
“Gute Nacht, kleine Sommerprinzessin”, gurre ich beim Gute-Nacht-Kuss liebevoll in die nach Sonne riechenden Haare meines Kindes.
Die Mundwinkel gehen zack die Bohne nach unten. Sie holt tief Luft und brüllt: “SAG SOWAS NICHT ZU MIR!!!”
“Was stört dich denn daran?”
“ICH BIN KEINE PRINZESSIN!!!”
“Und was soll ich dann zu dir sagen?
“Sommermaus, Sommerkind, Sommerhund und Sommerkatze!”
